Archiv für Mai, 2010

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Susanne und Jakob heirateten in Wertbühl

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Susanne und Jakob lernten sich bei der Arbeit kennen… und sie arbeiten noch heute miteinander. Wie die beiden im Alltag harmonieren lässt sich nur erahnen. Die Hochzeit der beiden Glücklichen zeugte jedenfalls von grosser Harmonie und gelebter Zweisamkeit.

Wir begannen mit der Hochzeitsreportage am Stadtweiher in Wil. Der recht sonnige Tag lockte viele Menschen an diesen wunderschön romantischen Ort… und es war denn auch kein Wunder, dass noch andere Brautpaare inklusive Fotografen anzutreffen waren. Diese Situation spornte mich erst recht an, sich nicht auf den Pfad der «gewöhnlichen» Hochzeitsfotografie zu bewegen, sondern sich mit speziellen Perspektiven, frechen Ideen und schrägen Ideen vom romantischen Allerlei abzuheben.

Die Trauung fand dann in der Kirche Wertbühl statt. Dem Pfarrer gelang es, die feierliche Zeremonie mit viel Charme und feinem Humor zu schmücken, musikalisch wurde sie durch Orgelmusik und Gesang zu einem fesselnden Ereignis.

Nach einem abwechslungsreichen Apéro fuhr der Postauto-Chauffeur Urs die Hochzeitsgesellschaft sicher nach Kesswil, wo wir eine atemberaubende Abendstimmung am Bodensee miterleben durften.

Im historischen Fürstensaal im Hof zu Wil richteten die geladenen Gäste eine tolle Feier für die beiden frisch Vermählten aus…

Liebe Susanne, lieber Jakob. Ich wünsche Euch im gemeinsamen Eheleben in allen Situationen stets das Beste und bin überzeugt, dass Ihr unzählige unvergessliche Stunden miteinander erleben werdet.

Gefallen Ihnen diese Fotos?

Als Hochzeitsfotograf halte ich gerne auch Ihren grossen Tag fest.

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Caroline und Thomas schnupperten frische Seeluft

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Zwei waschechte Appenzeller hatte ich diese Woche zu Gast. Caroline und Thomas heiraten nächstes Jahr und ich freue mich riesig darauf, dass ich diese Hochzeit fotografisch festhalten darf. Doch vorher galt es, den beiden die Scheu vor der Kamera zu nehmen und in einem vergnüglichen Engagement-Fotoshooting schöne Paarfotos zu gestalten.


Wir hatten wettermässig grosses Glück. Noch bei der Hinfahrt zum vereinbarten Treffpunkt fuhren wir durch heftigen Regen, doch am Bodensee angekommen, funkelten uns warme Sonnenstrahlen entgegen.

In den gut zwei Stunden, welche wir miteinander verbrachten, entstanden viele Bilder, welche die Vertrautheit, Zuneigung und innige Liebe der beiden festhalten. Ich bin schon sehr gespannt, welche der Fotos ich auf ihren Einladungskarten zur Hochzeit wiederfinden werde…

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Andrea und Daniel heirateten von Schweizern umzingelt

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Der 22. Mai 2010 war für Andrea und Daniel gleich in doppelter Hinsicht ein besonderer Tag. Zum einen feierten Sie Ihr fünfjähriges Jubiläum, zum anderen gaben sie sich ihr Ja-Wort. Hierfür wählten Sie einen besonderen Ort. Die idyllische Bergkirche St. Michael liegt in der deutschen Enklave Büsingen am Hochrhein. Dieses kleine Dörfchen liegt auf deutschem Hohheitsgebiet, ist jedoch vollständig von Schweizer Staatsgebiet umgeben. Kein Wunder also, dass selbst der Pfarrer in seinen Worten diese Besonderheit eingebaut und damit für manches Schmunzeln im Publikum gesorgt hatte.


Vor der Bergkirche wartete der Bräutigam Daniel ungeduldig auf seine Braut. Leicht nervös tippelte er von einem Bein aufs andere. Gross war die Erleichterung und die Freude, als die prächtige Limousine anfuhr.

Auf dem Gelände rund um die Kirche nutzten wir die Zeit für spannende Paarfotos. Die Sonne lachte, die Stimmung war ausgelassen und man spürte das Glück und die Freude der beiden in jeder Minute.

Ob die beiden den Hochzeitstanz denn gut geübt haben, wollte ich wissen. Prompt zeigten Sie ihre Tanzkünste im Vorhof… und liessen sich von der lausigen Tonqualität des quäkenden Handylautsprechers nicht beirren. (Ein ebensolcher sollte dann später während der Trauung selbst nochmals für heftiges Lachen sorgen… ;-)

Die Trauungsfeier wurde dann von drei kräftigen Hochzeitsgästen eingeläutet. Die Kirchenglocken werden hier noch im Handbetrieb geläutet.

Die relativ dunkle Kirche bot eine wunderschöne Atmosphäre, fotografisch war das wenige vorhandene Licht jedoch eine grosse Herausforderung.

Nach der Trauung fand ein reichhaltiges Apéro statt und das frischvermählte Brautpaar musste sich in harmonischem Zweitakt beweisen…

Liebe Andrea, lieber Daniel. Es war ein riesiges Vergnügen mit Euch beiden und ich freue mich schon darauf, Euch die vielen Bilder übergeben zu dürfen. Ich wünsche Euch für Euer Eheglück alles erdenklich Gute.

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Catherine und Manuel trotzten der kalten Sophie

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Das Pärchen war guten Mutes, als sie sich schon vor vielen Monaten entschieden haben, am 15. Mai ihren grossen Tag zu feiern. Denn an diesem besonderen Tag feiert «Sophie» als letzte der Eisheiligen ihren Namenstag. Es war ein kalter, feuchter Tag… doch im Herzen der Frischvermählten und der Gäste war viel Wärme und Freude zu spüren.

Schon früh morgens erreichte ich zusammen mit meinem Assistenten Sandro die Wohnung von Catherine und Manuel. Sie befand sich bereits in der Obhut ihrer Coiffeuse und Visagistin, er machte sichs noch etwas vor dem Fernseher bequem, hatte er doch striktes Zutrittsverbot von den Damen erhalten. Und wir starteten mit unserer fotografischen Hochzeitsreportage…

Als Braut und Bräutigam verliessen die beiden nun ihr Haus, fuhren getrennt mit ihren Trauzeugen nach Greifensee, einem schmucken historischen Dörfchen direkt am See. Manuel wartete bereits voller Vorfreude, sah dem Augenblick entgegen, endlich seine Braut in ihrer ganzen Pracht in Empfang zu nehmen.

So schritt sie dann daher… strahlend und glücklich. Es war ein schöner Moment, als sich die beiden in ihre Arme nehmen konnten…

Am See galt es dann der kalten Bise standzuhalten. Es fröstelte, es nieselte oder regnete gar, ein wahrlich ungemütlicher Morgen. Dennoch versuchten wir etwas Sonne in die Bilder zu bringen, wenn auch nur mit Hilfe von einigen lichttechnischen Tricks.

Die kalte Sophie war unerbitterlich, zwang uns schon bald, uns in einer nahegelegenen Kirche aufzuwärmen… bis dann ein schöner Oldtimer angefahren kam. Der Chauffeur Ralph fuhr das überraschte Paar auf den Bachtel… doch auf dem Weg machten wir noch einen kurzen Zwischenstopp. Es war Zeit für einige moderne Paarfotos.

Die Trauung in Seegräben war emotionsreich und der Pfarrer verlieh der Zeremonie auch eine gewisse humorvolle Note. Dass dann beim Ringtausch noch ein kleines Missgeschick passierte, quittierte sowohl Brautpaar wie Hochzeitsgesellschaft mit herzhaftem Lachen.

Einige Schritte weiter begrüsste uns das Team der Jucker Farmart, einem Eventbauernhof und Gastronomiebetrieb. In einem Heuboden fand dann das reichhaltige Apéro und zur Unterhaltung aller eine spannende Bauernolympiade statt. An Spielen wie Hufeisenwerfen, Kuh melken, Bauern-Memory oder Nageln durften sich die Gäste messen.

Eine besondere Herausforderung war das Gruppenfoto mit der Hochzeitsgesellschaft. Es regnete draussen und es wäre für Gäste unzumutbar gewesen, wenn ich sie für diese Aufnahme lange in der Kälte stehen lassen würde. Daher entschlossen wir uns für ein Gruppenbild auf dem Heuboden. Wir kletterten auf ein höher gelegenes Platteaux, installierten mehrere funkgesteuerte Blitze und versuchten unser Glück. Mit Erfolg!

Für die Feierlichkeiten wechselten wir in den «Stall».

Liebe Catherine, lieber Manuel

Ihr habt an Eurem Hochzeitstag erfolgreich der kalten Sophie getrotzt. Ich wünsche Euch, dass in Eurem gemeinsamen Leben nun nur noch die Sonne scheint und Eure Liebe stets voller Wärme füreinander ist.

Euer Michael

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Claudia und Marcel – Ahoi auf dem Zürichsee!

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Normalerweise führt Schiffskapitän Marcel seine Gäste auf dem Zürichsee sicher ans Ziel. Öfters gehören auch Hochzeitsgäste zu seinen Passagieren. Für einmal war er jedoch selbst Gast und erlebte mit seiner Braut Claudia auf der MS Seestern einen einzigartigen Tag. Ich durfte diesen langen und intensiven Tag fotografisch festhalten.

Wir trafen uns in Schmerikon, einem schmucken Ort nahe Rapperswil-Jona und starteten mit dem Paarshooting. Am See gab es dann auch schier unendlich viele Motive und Ideen. Die Zeit verging wie im Fluge.

Nach bald zwei Wochen Regenwetter begrüsste uns die Sonne und begleitete uns auch den ganzen Tag. Der Himmel war aber noch von einigen freundlich gesinnten Wolken behangen, was mir aber besonders gefällt, denn die Fotos erhalten damit noch viel mehr Dynamik und Spannung.

Claudia und Marcel wünschten aussergewöhnliche Fotos ihrer Hochzeit. Klar, einige klassische Aufnahmen gehören auch dazu, doch ich durfte, nein sollte gar meiner Vorliebe nach speziellen Perspektiven, ungewohnten Orten und besonderer Bildsprache nachgehen. Beim Kieswerk – welches schon bald abgerissen werden soll – entstand dann auch eines meiner Lieblingsbilder.

Ich bin überzeugt, dass man an jedem Ort spannende Aufnahmen machen kann. Manche Paare sind dann im Moment etwas überrascht, wenn ich Locations wie Bahnhöfe, Unterführungen oder irgendwelche Bürohausfassaden für unsere Aufnahmen in Betracht ziehe. Doch spätestens beim Betrachten der Fotos wissen sie, warum…

Nach unserem Brautpaar-Fotoshooting gab es noch einen kleinen Snack im Haus des Brautpaars.  Kurz darauf trafen wir an der Anlegestelle die Hochzeitsgesellschaft. Per Schiff ging es zur Busskirch, einer wunderschön gelegenen Kirche direkt am Zürichsee. Dort fand dann die Trauung und der darauffolgende Apéro statt.

Viel Freude hatte ich auch an den Gruppenfotos, welche ich frei gestalten durfte. Einmal mehr legte ich mich zur Verwunderung mancher Betrachter auf den frisch gemähten Boden, bedeckte mich mit Reflektor, montiertem Blitzgerät und äugte durchs Fischauge-Objektiv…

Auf der Rückfahrt erlebten wir eine traumhafte Abendstimmung, auch dieses musste natürlich «in den Kasten»:

Liebe Claudia, lieber Mäse.

Eure Hochzeit war ein toller Tag, an dem einfach alles gestimmt hat. Es war die pure Freude Euch begleiten zu dürfen und hoffe, Ihr werdet den Tag ebenso in Erinnerung halten. Geniesst nun Eure Flitterwochen…

Euer Michael.

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