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Tanja und Kusi – eine Standesbeamtin sagt «Ja»!
0Eines verbindet mich mit der Braut: Wir haben beide schon ganz viele Hochzeiten hautnah erlebt… ich als Hochzeitsfotograf, sie als Standesbeamtin. Ich konnte daher absolut mitfühlen, als mir die beiden im Vorgespräch erzählten, dass ihr grosser Tag in vielen Bereichen etwas anders sein soll. Man könnte fast meinen, dass selbst Petrus dazu beitragen wollte, es regnete den lieben langen Tag in Strömen, ganz im Gegensatz zu den Tagen zuvor und danach.
Als ich früh morgens beim «La Perla Beautycenter» durchs Fenster lugte und die Braut beim sich frisieren lassen entdeckte, fühlte ich, dass sie das ungemütliche Wetter schnell wegstecken würden. Anette sorgte mit einer Extraportion Haarspray für perfekten Halt und die Visagistin Noëmi fürs optimale Makeup.
Für die Brautpaarfotos nutzten wir die vielseitigen Kulissen des Schloss Oberberg in Gossau. Manche Beobachter mag es erstaunt haben, als wir uns beim Hintereingang beim Lift herumtummelten. Doch wie so oft sind es die unauffälligen Orte und Ecken, welche besondere Fotos ermöglichen. Tanja und Kusi genossen die zweisame Zeit beim Fotoshooting. Sie schäkerten, flirteten und ihr Funkeln in den Augen war allgegenwärtig.
Im Trauzimmer wartete die befreundete Standesbeamtin bereit. Auch für sie war es eine besondere Hochzeit, schliesslich war es eine besondere Ehre und Herausforderung zugleich, eine Trauung für eine Freundin und Berufskollegin ausrichten zu dürfen. So durften Tanja und Kusi eine ganz persönliche, einzigartige Trauung erleben. Abgerundet wurde das Ganze durch die Segnung durch Kusis Eltern. In ergreifenden, höchst persönlichen Worten haben die beiden – welche am gleichen Tag ihren 33. Hochzeitstag feierten – zu einer unvergesslichen Zeremonie beigetragen. Ich war ergriffen!
Im Schlossmuseum trafen sich die Gäste zu einem ersten Apéro und Gratulationen, bevor es dann mit der Stretchlimousine nach Balgach in die Laserbar ging. Dutzende Arbeitskollegen, Freunde und Bekannte empfingen dort Tanja und Kusi mit grossem Applaus und genossen einen wunderbaren Apéro. Am Abend dann fanden wir uns am Bodensee wieder: Im Rohrspitz draussen im Seerestaurant Glashaus wurden die Gäste zur Feier geladen. Kurz vor dem Sonnenuntergang öffnete sich dann der Himmel, die Wolken lichteten sich und eine romantische Lichtstimmung lud uns zu einem herrlichen Abschlussfoto ein.
Liebe Tanja, lieber Kusi, es war mir eine Ehre und ein grosses Vergnügen, Euren grossen Tag fotografisch festzuhalten. Auch wenn ich schon sooo viele Hochzeiten erlebt habe, darf ich dank Paaren wie Euch immer wieder Neues erleben, keine Hochzeit ist wie die andere! Euch Beiden wünsche ich alles alles Gute und hoffe, dass ihr viel Sonnenschein in Eure Ehe erleben werdet.
Corinna und Martin – Ja! Und wo bleibt denn der Kuss?
1Ich fühlte mich wie in den eigenen Flitterwochen, als ich die Hochzeit von Corinna und Martin begleitete: Ein unglaublicher Föhnsturm sorgte für hochsommerliche 30 Grad Celsius und viel Wind. Ganz zum Leidwesen meines Assistenten Florian, der seine volle Muskelkraft aktivieren musste, um nicht vom Wind davongetragen zu werden.
Mittels Koordinaten teilten mir das Paar den Treffpunkt mit. Kein Problem, denn schliesslich teilen wir uns dasselbe Hobby: Als Geocacher und mit einem GPS-Gerät bewaffnet fand ich das Ziel schnell. Dort wartete Martin umgeben von bunten Frühlingsblumenwiesen auf das Eintreffen seiner Frau. Sein Gesicht strahlte vor Freude, als er Corinna des Weges her schreiten sah. Minutenlang lagen sich die Beiden in den Armen und genossen den besonderen Moment. Danach starteten wir zum Brautpaar-Fotoshooting.
Die Trauung in der Haldenbühl Kirche in Gossau werden die Beiden bestimmt nie vergessen. Es flossen Tränen der Freude, wunderschöner Gesang mit Piano-Begleitung verliehen der Zeremonie den passenden akustischen Rahmen und nach dem Ja-Wort folgte eine überraschende Wendung: Noch bevor sich das Paar küssen konnte, bat die Pfarrerin die verwunderten Anwesenden, sich wieder zu setzen. So kam es dann also, dass sich Corinna und Martin erst draussen, nach der Kirche den legendären Hochzeitskuss gaben… dafür mit grosser Leidenschaft.
Mit mehreren Pferdekutschen wurden Brautpaar und Gäste in die Muelt in Gossau gefahren. Ein reichhaltiges Grillbuffet half gegen den Hunger und frisch gezapftes Bier erfreute die durstigen Kehlen. Bis tief in die Nacht hinein wurde getanzt, gelacht und gefeiert… es war eine märchenhafte Hochzeit mit einigen Überraschungen.
Liebe Corinna, lieber Martin. Es war eine Freude mit Euch und ich hoffe, für Euch war der Hochzeitstag genau so, wie ihr ihn Euch vorgestellt hattet. Für Eure gemeinsame Zukunft wünsche ich Euch alles Gute und beim Geocachen ganz viele tolle Funde… und FTFs
Patrizia und Eric – Warum nicht mal mittwochs?
1Wer meint, Hochzeiten haben immer am Wochenende stattzufinden, der irrt! Patrizia und Eric wählten für ihre Hochzeit einen Tag mitten in der Woche. «Während der Olma finden die Leute ja auch Zeit für feuchtfröhliche Abende», meinte ein Gast treffend. Und das Fest sollte denn auch ein gelungener Abschluss einer tollen Hochzeit werden.
Die Braut war so richtig schön nervös und angespannt, als ich beim Paar zuhause eintraf. Glücklicherweise legte sich dies aber schon bald und während unserem Brautpaar-Fotoshooting war davon nichts mehr zu spüren. Die Beiden hatten sichtlich Spass vor der Kamera, ich entsprechend dahinter.
Die Trauung fand im «Haus zum Baumgarten» in Herisau statt. Leicht überrascht war ich, als mich die Standesbeamtin begrüsste… oh, ich kenne sie ja.
Unzählige Augen verfolgten die schöne Trauung und auch die eine oder andere Freudenträne war auszumachen.
Zum Feiern trafen sich Familie und Freunde im Restaurant «Il Pomodoro» ein. Herrliche italienische Häppchen aller Art wurden gereicht, dazu bester Wein. Als dann Tamara und George vom Duo «Just Two» loslegten, verwandelte sich die Feier in ein rauschendes Fest. Es wurde getanzt und viel gelacht – ein unvergessliches Fest! Ich wünsche Euch beiden, Patrizia und Eric, dass Eure Ehe ebenso von Freude und Glück erfüllt sein wird, wie ihr es an Eurem grossen Tag erleben durftet!
Barbara und Mathias heiraten im Ländle
0Total motiviert brachen wir letzten Samstag ins Fürstentum Liechtenstein auf, um die Hochzeit von Barbara und Mathias fotografisch festzuhalten. Der Empfang durch die Eltern war sehr herzlich, wir fühlten uns pudelwohl im Kreise der Festgesellschaft. In der Parkanlage «Stein Egerta» legten wir mit dem Fotoshooting los, zuerst mit Familie und Trauzeugen, später nur mit dem Brautpaar. Die Sonne lachte von oben herab und die wunderbare Anlage verlieh den Aufnahmen einen einzigartigen Charme.Â
In Vaduz nutzten wir die Zeit vor der Trauung für weitere Bilder. Wir amüsierten uns ob der erfrischenden Mitfeierlaune einer italienischen Touristengruppe und den entzückten Blicken einer asiatischen Reisegruppe. Die vielen markanten Bauten und Perspektiven boten uns zahlreiche Möglichkeiten, die wir gerne nutzten.
Bei der Ansicht der Schaufenster eines Modehauses kam mir eine Idee, die sofort umgesetzt werden musste.
Flugs wurden zwei Schaufensterpuppen weggeräumt und das Paar durfte deren Platz einnehmen. Aha, im Ländle sind die Leute erfrischend offen und für spontane Spässe gerne zu haben! Toll, so liebe ich es.
Die Trauung fand im Zivilstandsamt statt. Im feierlichen Trauungssaal fanden die zahlreichen Gäste Platz und verfolgten die Zeremonie. Im Kunstmuseum fand dann ein froher Apéro mit leckeren Häppchen und erfrischenden Tropfen statt, bevor eine Sightseeing-Bahn die grosse Gesellschaft zur Hofkellerei des Fürsten von Liechtenstein fuhr. Im imposanten Barriquesaal wurde das frisch vermählte Paar bis in die frühen Morgenstunden gefeiert. Es wurde zur Musik der Partyband «Saitensprung» getanzt, viel gelacht und allerlei Köstlichkeiten genossen… ein Hochzeitsfest wie es im Bilderbuche steht.
Liebe Barbara, lieber Mathias. Ihr wart ein tolles Paar voller Ideen! Eure Liebe zueinander war jeden Moment spürbar und ich durfte viel Spass mit Euch erleben. Für Eure junge Ehe wünsche ich Euch alles Gute und hoffe, dass Euch die Fröhlichkeit und Zuneigung zueinander nie abhanden kommt.
Fotoshooting live aus dem Operationssaal
0Ich bin eigentlich vor jedem Fotoshooting nervös. Mal weniger, mal mehr. Doch heute hatte ich schon ein ziemlich mulmiges Gefühl, ja, gar eine leichte Angst beschlich mich. Wir – meine liebe Frau Gabi und heute Assistentin, und ich – folgten dem Rat unseres lieben Freundes Dani und füllten unsere Mägen vor dem Einsatz mit einem reichhaltigen Frühstück. Dann fuhren wir los und betraten die «heiligen Hallen» des Kantonsspital St. Gallen.
Mein Auftrag war für einmal keine Hochzeitsreportage, keine Fotos von verliebten Paare und auch keine Schulfotografie. Nein, es sollten Bilder werden, welche den menschlichen Alltag im Spital darstellen. Diese werden dann zur Illustration in der neuen Klinikbroschüre verwendet.
Während mehreren Stunden schauten wir den routinierten Teams in den drei Operationssälen über die Schulter und hielten ihre wertvolle Arbeit in einer Vielzahl Fotos fest. Natürlich galten für uns auch dieselben Hygieneregeln und so mussten wir uns in grüne OP-Kleidung werfen, Mundschutz und Hygienehaube anziehen, bevor wir den OP-Saal betraten.
Wir erlebten eine Wirbelsäulen-Operation, eine antroskopische Schultern-Op, eine Hüft-Op und die Anwendung einer Gelenkprothese. Mit grosser Konzentration arbeiteten Ärzte, Assistenten, Anästhesisten, Spezialisten und Zudiener Hand in Hand und fanden immer wieder die Zeit (und offensichtlich auch Lust) uns die einzelnen Schritte der Eingriffe zu erklären. Selten zuvor durfte ich während eines Fotoshootings derart viele Eindrücke mit nach Hause nehmen.
Heute war erst der Anfang einer ganzen Serie. Ich freue mich nun auf die weiteren Fotosessions in der Klinik und hoffe, dass ich hier bald auch das eine oder andere Bild zeigen kann.
PS: Ach ja, das «gut Futtern» zum Frühstück hat genützt: Die gesunde Farbe ist uns nicht aus den Gesichtern gewichen.










































































































































Bea und Harrys Engagement-Fotoshooting
Mit Manu und Richi auf dem Grossleu
Nadja und Michael - Ein Paarfotoshooting zum Geburtstag
Sandra und Alex und der filmreife Antrag im Kino Rosental
Tanja und Kusi - eine Standesbeamtin sagt «Ja»!
Corinna und Martin - Ja! Und wo bleibt denn der Kuss?
Patrizia und Eric - Warum nicht mal mittwochs?
Barbara und Mathias heiraten im Ländle
Fotoshooting live aus dem Operationssaal
Aus Photobooth wird Kunst
Meine Lieblinge von 2011 - Teil 6: Getting ready
Zwei Motorräder, ein Käfer und eine aufgestellte Familie
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